Planung Deiner Webseite – Teil 4 – Die Wahl des richtigen Systems

Welches System ist das Beste für mich?

Welches System ist das Beste für mich?

Wenn man eine Webseite erstellt oder erstellen lässt, steht man oftmals vor der Entscheidung, die richtige Wahl bezüglich des zu verwendenden Systems zu treffen. Mittlerweile gibt es eine Menge Homepagebaukästen im Web, mit denen man sich schnell eine Homepage erstellen kann, auch ohne große Programmierkenntnisse. Leider jedoch haben diese viele Nachteile: Zumeist ist man im Design stark eingeschränkt, viele Funktionen lassen sich nicht integrieren oder es gibt Probleme beim Marketing und den SEO-Maßnahmen. Homepagebaukästen sind von Natur aus nicht sehr flexibel und darüberhinaus verwenden Sie oftmals sehr viel überflüssigen Code, der es den Suchmaschinen schwer macht, diese Webseiten gut zu listen!

html5

Diese Probleme hat man nicht, wenn man sich selbst eine Homepage in HTML5 und CSS

oder auch PHP programmiert. Hier kann man den Code komplett selbst steuern und bestimmen, welche SEO Maßnahmen beispielsweise in die Homepage integriert werden sollen. Das Problem ist nur, dass nicht jeder dazu in der Lage ist, eine eigene Homepage in HTML5 zu programmieren und wenn Sie dann auch noch Responsive sein soll, ist man mit seinem Latein auch schnell am Ende. Ein weitere Nachteil bei einer solch programmierten Homepage ist, dass man oftmals nicht alle gewünschten Funktionen integrieren kann oder dies eben nur mit großem Aufwand möglich ist.

CMS Systeme

CMS Systeme

Daher greifen die meisten bei der Wahl des richtigen Systems in der Regel auf ein CMS System zurück. CMS ist die Kurzform von Content Management System und heißt wörtlich übersetzt „Inhalte Verwaltungs System“. Man kann damit also auch ohne großen Aufwand Inhalte verwalten, Beiträge und Menüs anlegen und viele weitere Funktionen integrieren. CMS Systeme gibt es sehr viele im Web, es gibt sowohl kostenpflichtige Systeme, als auch kostenlose. Zu den großen kostenlosen CMS Systemen im Web gehören Joomla, Drupal und Typo3, aber auch WordPress. Momentan am beliebtesten sind zweifelsfrei Joomla und WordPress. Zum einen, weil sie sehr einfach in der Handhabung sind, zum anderen aber auch, weil sie mittlerweile eine sehr große Community besitzen und darüberhinaus auch über tausende von frei verfügbaren Erweiterungen verfügen, die sogenannten Plugins, Komponenten und Module, anhand derer man die Homepage um vielfältige Funktionen erweitern kann.

joomla-logo

Mein bevorzugtes CMS ist auf jeden Fall Joomla! Nicht nur, weil ich schon 10 Jahre lang damit arbeite, sondern auch, weil es wirklich sehr viele Möglichkeiten bietet! Mit Joomla kann man auch größere Projekte umsetzen, ganze Communitys aufbauen, Anzeigenmärkte, Shops und Bezahlsysteme einbinden sowie vieles mehr. Auch eine Mehrsprachigkeit ist problemlos umsetzbar und eigentlich sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Seit Joomla 3.x ist die Handhabung auch noch sehr viel einfacher geworden und es sind noch mehr Funktionen integriert. Bei der Wahl des Templates hat man es auch nicht mehr allzu schwer. Je nachdem, wie hoch die Ansprüche sind, kann man auf eine breite Palette von kostenlosen Templates zurückgreifen oder aber man kauft sich etwas schickes im Bereich von 20 – 40 €. Bei den kostenlosen Templates hat man oftmals das Problem, dass es sich nur um Demoversionen handelt und dann nicht alle Funktionen verfügbar sind, daher sollte man sich dort zuvor immer genau anschauen, ob ein entsprechender Hinweis vermerkt ist, andernfalls kann dies schnell zu Enttäuschungen führen! Eine große Auswahl an kostenlosen Templates findet man unter Joomlaos, der deutschsprachigen Seite für Erweiterungen von Joomla. Die englischsprachige Alternative ist Extensions Joomla . Auf der englischsprachigen Seite Joomla.org findet man auch die Historie von Joomla sowie die Entwicklerdokumentation. Die deutschsprachige Entsprechung ist dann Joomla.de .

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