Planung Deiner Website – Teil 5 – Rechtliche Aspekte

Rechtliche Aspekte Rechtliche Aspekte

Beim Erstellen einer neuen Website sollte man die rechtlichen Aspekte nicht außer Acht lassen. Gerade in Deutschland gibt es viele rechtliche Vorgaben für gewerbliche Websites! Bei einer rein privaten Homepage sind die Vorgaben nicht so streng. Wer aber etwas über das Internet verkauft oder eine Dienstleistung anbietet, muss sich auch entsprechend ausweisen können. Dafür ist schon mal ein rechtsgültiges Impressum vonnöten. Da hinein gehören in jedem Fall eine gültige Postanschrift sowie die E-Mail-Adresse. Für einen umsatzsteuerpflichtigen Unternehmer darüber hinaus auch die Steuernummer. Kleinunternehmer benötigen diese nicht.

Ein rechtskräftiges Impressum kann man sich hier erstellen lassen Impressum Generator . Da es je nach Unternehmensart sehr viele verschiedene rechtliche Dinge zu beachten gibt, ist so ein Generator sehr nützlich. Darüber hinaus hat dieser Generator den Vorteil, dass er zugleich die Datenschutzrechtlichen Dinge mit abdeckt. Verwendet man beispielsweise Social Media wie Facebook, Twitter oder Google und bindet diese auf seiner Website ein, so muss aus datenschutzrechtlichen Gründen darauf hingewiesen werden, dass hier einige Benutzerspezifische Daten des Besuchers mit abgespeichert werden. Aber auch wenn man ein Kontakt- oder Bestellformular verwendet oder einen Shop betreibt, bei dem der Kunde persönliche Daten hinterlässt, ist der Hinweis im Datenschutz unerlässlich. Ebenfalls datenschutzrechtlich zu erwähnen ist es, wenn man Google Analytics auf seiner Website eingebunden hat.

 

Cookies

Cookies

Cookies: Nach den neuesten EU-Richtlinien sind Webseitenbetreiber ab sofort rechtlich dazu verpflichtet, den Besucher der Website darauf hinzuweisen, dass auf seiner Website Cookies verwendet werden, sofern er solche auf seiner Homepage verwendet. Da es nach deutschem Recht jedoch keine eindeutige Pflicht dazu gibt, den Webseitenbesucher in die Verwendung von Cookies einwilligen zu lassen, bewegen wir uns hier in einer Grauzone. Die meisten Webseiten, die ich kenne, haben dies noch nicht umgesetzt. Für einige CMS-Systeme wie z.B. WordPress gibt es inzwischen sogenannte Cookie-Plugins, welche man problemlos auf seine Website einbinden kann: Cookie Erweiterung für WordPress, Joomla und Drupal .

In jedem Fall aber,  sollte man den Webseitenbesucher darauf hinweisen, dass man auf seiner Webseite Cookies verwendet. Mehr Informationen und Links findet man auch hier auf E-Recht.24 .

Sowohl das Cookie Plugin als auch das Impressum und der Datenschutz müssen gut sichtbar auf der Startseite der Homepage eingebunden werden. Hat man eine Datenschutzerklärung auf der Website eingebunden kann dies auch den Cookie Hinweis ersetzen.

 

Rechtliches beim Online-Shop:

Online-Shop Online-Shop

Betreibt man einen Online-Shop oder verkauft anderweitig Produkte über das Internet, so muss man über die reine Impressum-Pflicht hinaus auch noch rechtsgültige AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) sowie ein Widerrufsrecht auf der Seite mit einbinden. In einem Online-Shop müssen die AGB immer vor dem Einkauf bestätigt sein, außerdem muss der Kunde die AGB gut sichtbar einsehen können. Dazu gehört auch, dass er diese mit einer Email bei der Kaufbestätigung noch einmal zugesendet bekommt.

Die meisten deutschen Shopsysteme haben diesen Prozess automatisch in den Kaufprozess mit eingebunden. Bei amerikanischen oder anderen ausländischen Shopsystemen sollte man aber unbedingt darauf achten, dass dieser Ablauf aus technischer Sicht dann auch gewährleistet ist, damit es hinterher keine Probleme gibt!

 

Preise

Preise

Preise müssen darüber hinaus mit Mehrwertsteuer ausgezeichnet werden und immer mit den Hinweis „inklusive Mehrwertsteuer“ versehen sein, soweit vorhanden. Auch die Versandkosten müssen vorab klar definiert und ausgezeichnet werden, darunter fallen auch Versandkosten ins Ausland.

AGB sowie das Widerrufsrecht kann man sich heute auch schon mittels Online Generator erstellen lassen. Allerdings sollte man hier immer den Hinweis beachten, dass eine wirklich rechtskräftige AGB im Zweifelsfall immer von einem Anwalt zu erstellen ist. Hier ein Beispiel für einen AGB-Generator

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